KRITIKEN

 

 

P R E S S E S T I M M E N

 

„Hervorragend waren die Solisten: neben Volle als Prophet verlieh Christian Elsner dessen Gefährten Obadjah intensiven tenoralen Glanz.“
Felix Mendelssohn-Bartholdy „Elias“, Gasteig, Münchner Philharmoniker, Andrew Manze
SZ 12.04.15 Klaus Kalchschmid

 

„Jansons liebt die Zartheit, die einen immer wieder zutiefst berührt – dafür sorgt allein schon der bestens disponierte Chor des BR. Und unter den Solisten vor allem der Tenor Christian Elsner.“
Antonin Dvorak „Stabat Mater“, München Herkulessaal, Sinfonieorchester des BR, Mariss Jansons
SZ 27.03.15 Egbert Troll

 

„Mit seiner weichen und strahlenden Tenorstimme nuanciert Christian Elsner ständig sein leuchtendes Timbre, wechselt zwischen matt oder brillant, voll oder zurückgenommen: sehr sauber phrasierend, immer (und unmittelbar) klar artikulierend, intensiv im Ausdruck, bewegend. Und am Ende dieser Reise, die sicher niemanden unberührt gelassen hat, wird er von einem den Tränen nahen Rattle umarmt.“
Hans Zender "Winterreise", Berlin Philharmonie, Akademie der Berliner Philharmoniker, Sir Simon Rattle,
DIAPASON 01.12.14 Rémy Louis

 

„Strömende Sequenzen verbildlichen die „Bäche von gesalznen Zähren“, das „trübsalsvolle Meer“ in Bachs Tenorarie – von Christian Elsner wunderbar interpretiert.“
BWV 21, Liederhalle Stuttgart, Bachkollegium Stuttgart, Rademann, Stuttgarter Zeitung 26.5.14 gab

 

„Wenige Momente nur blitzte der Wagnertenor auf. Dann jedoch ließ sich vom erhöhten Altarraum der Schlosskirche der textnah gestaltende Liedsänger vernehmen. Schwerelos fast, außerordentlich flexibel und hoch konzentriert formte Christian Elsners wohlfundierte Stimme den Beethovenschen Liederzyklus „An die ferne Geliebte“ opus 98. Elsner hatte sich in hohem Maß, gleichwohl nicht distanzlos in Seele und Fühlen der fiktiven Hauptperson der sechs Gedichte eingefunden. Er mied gefühlige Überzeichnungen und falsches Pathos, was seinem Vortrag hohe Glaubhaftigkeit verlieh.“
Liederabend, Schlosskirche Bad Homburg, Burkhard Kehring, Frankfurter Neue Presse 13.5.14 Ulrich Boller

 

„Christian Elsner verfügt über eine Tenorstimme mit großer Strahlkraft, die es ihm ermöglicht gegen das zumindest in diesem (ersten) Satz äußerst stark besetzte Orchester anzukommen ohne jemals ins brüllen zu geraten. Zudem gelingt es ihm die Ambivalenz zwischen überschäumender Lebenslust und Verzweiflung äußerst packend zu kommunizieren.“
Mahler: Lied von der Erde-CD, Tonhalleorchester Zürich, Zinman, FONOFORUM Mai 14 Thomas Schulz

 

„Besonderer Respekt für Elsner, denn "sein" Anteil an dem Zyklus ist ganz unbestreitbar der gewagteste; bereits das erste der drei Lieder für Tenor schraubt sich bedenklich in die Höhe und erfordert kräftezehrendstes Ansingen gegen das voluminös und laut aufspielende Orchester, dass man sich nur (immer wieder) wundern kann, dass es am Ende überhaupt Tenöre "hierfür" gibt - Elsner jedenfalls hatte sich selbst so gut unter Kontrolle und in der Gewalt, dass man tatsächlich nicht befürchten musste, dass er irgendwie an irgendeiner Stelle fehlzutreten drohte; nichts dergleichen. Bravo!“
Mahler: Lied von der Erde, Philharmonie 5.4.14, DSO-Berlin, Nagano- KULTURA-EXTRA 9.4.14 Andre Sokolowski

 

„Ganz hervorragend ist Christian Elsner als Achilles.“
CD Besprechung: Iphigenia in Aulis, pizzicato.de, Remy Franck, 13.03.2014

 

„Und mit den Sängersolisten hat Zinman das große Los gezogen. Wie entmaterialisiert wirkt das Zarte von Mezzosopranistin Susan Graham. Zugleich beherrscht sie das Sentimentale in den allerfeinsten Dosierungen, um bloß nicht das Leidende und Zweifelnde in Seelenkitsch umschlagen zu lassen. Ähnlich geschmacks- und stimmsicher bewegt sich auch Tenor Christian Elsner durch ein Werk, das er schon 1996 erstmals unter der Leitung von Dietrich Fischer-Dieskau aufgenommen hat.“
CD Besprechung: Das Lied von der Erde, rondomagazin.de, Guido Fischer, 15.03.2014

 

„Als Mime wartet Christian Elsner mit einem wahren Kabinettstückchen auf. Es ist verblüffend, mit welcher textlichen Prägnanz der Tenor zu Werke geht, wie er Wagners Text funkeln lässt, wie die Grenze zwischen Gesang und gesprochenem Wort sich aufzulösen scheint. Das geht teilweise auf Kosten des tenoralen Schönklangs, ist aber für die Figur des Mime absolut sinnfällig. Eine schärfer konturierte Charakterzeichnung, zudem mit einem feinen Gespür für Humor, kann man sich kaum wünschen.“
Wagner: Siegfried-CD (Livemitschnitt), RSB-Berlin, Janowski, MIME, klassik.com 3/2014 Benjamin Künzel

 

„Der Loge von Christian Elsner mit seinem schlanken und wendigen Tenor ist faszinierend. Nicht nur, dass man jedes Wort versteht; dem Sänger gelingt das Kunststück, den listigen Feuergott belcantesk schimmern und funkeln zu lassen. Dabei spannt er große Bögen, beweist langen Atem und eine perfekte Registerverblendung. Lyrische Grundierung und sinnfälliger Umgang mit der Kunstsprache Wagners verschmelzen bei Elsner zu einem ausgefeilten Rollenporträt, das mit den großen Vorbildern mühelos mithalten kann.“
Wagner Rheingold-CD (Livemitschnitt), RSB-Berlin, Janowski, LOGE, klassik.com 9/2013 Benjamin Künzel

 

“The best reason for getting this set, is the Loge of Christian Elsner…Elsner does not miss a trick in catching all the elements of this complex character, but he never sings less than beautifully.”
BBC Music Magazine, August 2013.

 

„Christian Elsner hat die Titelpartie des Parsifal bereits an der Wiener Staatsoper und in der Berliner Philharmonie gesungen. Elsners betörend saubere Kopfstimme, seine beinahe lied-lyrische, ungemein leicht ansprechende und doch kernig stabile Stimme sorgte für zahlreiche vokale Höhepunkte.“
Parsifal (konzertant), Lutherkirche Wiesbaden, L’Arpa Festante, Rohn, PARSIFAL, Wiesbadener Kurier 26.6.13 Axel Zibulski

 

„Christian Elsner als Mime – die künstlerische Überraschung des Abends und kaum wiederzuerkennen! Die Rolle des Zwergen-Stiefvaters hatte in ihm offenbar das geweckt, was Fachleute die 'Rampensau' nennen. Seinen glatten und klangschönen Tenor vergewaltige er nun genüsslich. Zeternd, krächzend, kreischend und mit diebischer Spielfreude schenkte er dem Publikum einen Mime, dem man amüsiert und fasziniert lauschte."
„Janowskis Siegfried in der Philharmonie stürmisch gefeiert“, Epoch Times Deutschland, Rosemarie Frühauf, 2. März 2013 – Wagner: Siegfried, RSB-Berlin, Marek Janowski, Philharmonie Berlin

 

„Fehlende Sinnlichkeit gleicht am „Rheingold“-Abend vor allem Christian Elsner als Loge aus. Wunderbar liedhaft singt er diese Rolle, eine Figur voll sympathischem Witz und eleganter Geschäftigkeit.“
„Sachlicher Geist hantiert mit der Glut“ fr-online.de, Clemens Haustein , 25. November 2012 – Wagner: Das Rheingold, RundfunkSinfonieorchester, Marek Janowski, November 2012, Philharmonie Berlin

 

„Die imposante Erscheinung Elsners ließ auf eine kräftige Resonanz des Stimmvolumens schließen und nichtsdestoweniger auf samten weiche Tongebungen. Dass Elsners prächtig variierendem Klangsinn auch die erforderliche geistig-seelische Kompetenz zur Seite stand, versetzte dessen Liedgestaltung auf ein eindrucksvolles Niveau. Elsner und Kehring zogen alle Register ihres Könnens bezüglich stimmlicher und anschlagtechnischer Nuancen. Elsner las in die Zeilen der Gedichte hinein, ließ es nicht an Ironie und an feingeschliffenem Humor fehlen. Sein musikalisch pochendes Herz reagierte wachsam auf die Nervenhäste des romantischen Flairs, wo angebracht auch hintergründig und in sich gekehrt. Die berührend und wunderschön vorgetragenen Lieder waren in der Kunst Elsners gut aufgehoben. Völlig unsentimental brachten der Sänger und sein kongenialer Klavierbegleiter (Burkhard Kehring) die innigen bisweilen emotional höher ausschlagenden Lieder geschmeidig und in der Klangfarbe angemessen zur Wiedergabe. Die intellektuelle Auseinandersetzung mit dem Liedgut und die mitfühlende Eindringlichkeit verschmolzen harmonisch zu einem Ganzen.
„Glücksfall erhabener Liedinterpretation“, Fränkische Nachrichten, KL, 19. Oktober 2012 – Würzburger Meisterkonzerte mit Liedern von Schumann/Mahler, Burkhard Kehring, Großer Saal der Musikhochschule

 

„Christian Elsner is a wonderfully sensitive and expressive Parsifal, and his long scene with the Kundry of Michelle DeYoung is the pivot of the drama, as it needs to be but seldom is.”
“A Wagnerian adventure”, BBC Music Magazine, Michael Tanner, Juni 2012 – Parsifal, Pentatone-CD, Rundfunk Sinfonie Orchester Berlin, Marek Janowski

 

„Die konzertante Walküre mit den Berliner Philharmonikern (Dirigent: Simon Rattle) war schon spektakulär! Allein was die Besetzung betrifft: Christian Elsner & Eva-Maria Westbroek als Siegmund & Sieglinde sind wohl derzeit nicht zu toppen!! Ihre Ausdrucksweisen haben eine sprachliche Delikatesse sondergleichen; man könnte sie sich jederzeit sofort in kammermusikalischer Konstellation und sowieso als Kunstlied-Interpreten vorstellen.“
„Rosinenpicken“, Kultura-extra.de, Andre Sokolowski, 26. Mai 2012 – Wagner: Die Walküre, Berliner Philharmoniker, Simon Rattle, Mai 2012, Philharmonie Berlin


 

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